Tillecur®

Saatgutbehandlungsmittel zur Vorbeuge gegen Weizensteinbrand an Weizen und Dinkel

Wirkstoff: Mehle einheimischer Pflanzen unter Zusatz von biologischen Netz- und Haftmitteln

Anwendung: Die Anwendung richtet sich nach dem Sporenbesatz des Saatgutes. Hierfür wird eine Untersuchung des Saatgutes auf Sporen des Weizensteinbrandes (Tilletia tritici) empfohlen.

Trockenbeize: Bei einem Sporenbesatz von weniger als 500 Sporen pro Korn genügt eine Trockenbeizung des Saatgutes. Hierfür 1,5 kg Tillecur® mit 100 kg Saatgut gut durchmischen (Trommel, Betonmischer). Sommerweizen kann wegen der geringen Anfälligkeit grundsätzlich trocken gebeizt werden.

Feuchtbeize bei einem Sporenbesatz von über 500 Sporen pro Korn:
Die maximale Wirkungssicherheit wird mit der Feuchtbeizung erzielt. Die Basisaufwandmenge beträgt 1 kg Tillecur® pro 100 kg Saatgut. Hierfür 1 kg Tillecur® mit 5 Liter Wasser (oder 200 g Tillecur® + 1 Liter Wasser) gründlich klumpenfrei anrühren. Die angerührte Beize in der Mischtrommel (z.B. Betonmischer) mit 100 kg Saatgut gleichmäßig mischen, so dass alle Körner gut benetzt sind. Frisch gebeiztes Saatgut offen und flach lagern damit eine Rücktrocknung erfolgen kann. Auf keinen Fall in geschlossenen Säcken (Papier-/Foliensack) lagern.

Beizung von Dinkel: Dinkel sollte wegen des Spelzes feucht gebeizt werden. Bei einem Besatz bis zu 200 Sporen pro Fese genügt eine Trockenbeizung. Aufwandmengen siehe oben.

Achtung: Bei Aussaat von frisch gebeiztem, feuchtem Saatgut, muss die verminderte Rieselfähigkeit des Getreides beachtet werden. Trockenes, gebeiztes Saatgut kann über mehrere Wochen gelagert werden, ohne dass die Wirksamkeit beeinträchtigt wird.
Tillecur® ist ein biologisches Saatgutbehandlungsmittel, welches im Boden rasch abgebaut wird. Daher ist die Einhaltung optimaler Aussaatbedingungen die Voraussetzung für eine hohe Wirksamkeit des Präparates.

Registriertes Pflanzenstärkungsmittel: LS 5031-00

Trocken lagern!

Vertrieb durch:

Biofa AG

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D-72525 Münsingen

Beratung Ackerbau, Weinbau, Düngemittel

Stefan Reißner

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