Haltung und Fütterung von Schweinen auf einem Gemischtbetrieb

Die Grundidee für dieses Projekt, Schweine in den Hof zu integrieren, entstammt dem Bestreben, die  auf dem Hof anfallenden Gemüsereste zu verwerten, um dem Ideal eines geschlossenen Hofsystems näher zu kommen. Ziel ist es, eine Hofrasse zu züchten, um Unabhängigkeit von internationalen Zuchtfirmen zu erreichen. Seit 2007 leben sieben Sauen der Rassen Duroc und Duroc/ Hampshire, sowie ein Eber der Rasse Duroc in einem im Altgebäude neu eingerichteten Stall.

Beim Stallbau wurden die natürlichen Lebensbedingungen und das natürliche Verhalten des Schweins berücksichtigt (FAT-II-Boxen und Wühlareale).

So werden die Sauen mit Ferkeln zu Zweiergruppen zusammengeführt, sie ferkeln gleichzeitig ab und säugen die Ferkel später gemeinsam. 

Ein innnovativer Offenstall für die Läufer mit Wühlarealen, Freiflächen und isolierten Schlafboxen für fünf Gruppen mit maximal 15 Mastschweinen pro Gruppe wurde 2011 in Zusammenarbeit mit Tierschutz e.V. fertiggestellt.

Projektarbeit zum Thema: Begleitung der Schweinehaltung im neuen Maststall des Dottenfelderhofes, Andrea Riesen, 2010
Begleitung der Baumaßnahmen des neuen Maststalles und anschließende Auswertung (Funktionsbeschreibung); Überprüfung der Fütterung und erstellen einer Mastschweineration auf Grundlage der hofeigenen Futtermittel; Empfehlungen für die erfolgreiche Ebermast.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die Mensch-Tier-Beziehung. So haben die Kunden des Hofes immer die Möglichkeit, die Schweine zu besuchen und Sau und Ferkel gemeinsam zu erleben.

Dieses Projekt konnte aufgrund des sehr intensiven Engagements unserer Kunden und der Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation ETN (Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.) entstehen. 

Vielen Dank!

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