Helfen Sie mit beim Bau unserer Saatguthalle!

Helfen Sie uns dabei, dass auf dem Dottenfelderhof wertvolle Impulse für die Zukunft der Ernährung Ihrer Kinder und Enkel in der ganzen Welt gesetzt werden! Denn noch sind geeignete Sorten vorhanden, mit denen wir weiterzüchten können - wenn wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Und so können Sie uns dabei unterstützen:

- durch Spenden für den Bau der Saatguthalle auf das Konto der Landbauschule Dottenfelderhof e.V. bei der GLS Gemeinschaftsbank eG, Kontonr. 1626400, BLZ 43060967 (als Verwendungszweck bitte "Saatguthalle" angeben, für eine Spendenbescheinigung bitte auch die Adresse)

- mit einer kontinuierlichen Zuwendung

- durch Übernahme einer Patenschaft für eine Getreide- oder Gemüsesorte

Wir informieren Sie gerne über die Züchtung am Dottenfelderhof und über die Entwicklung des Projektes "Vielfalt erhalten" mit dem Bau der Saatguthalle. Sprechen oder mailen Sie uns einfach an - wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Download des Spendenformulars hier!

» Ich möchte den Bau der Saatguthalle unterstützen!

Eine Handvoll großer Saatgutkonzerne und die Ausrichtung der Saatzüchtung auf rein materielle Gesichtspunkte haben die Vielfalt unserer Kulturpflanzen weltweit dramatisch reduziert. Überall sind Bauern und Gärtner abhängig vom Kauf immer neuen Saatguts, weil sich die Samen der meisten Sorten zunehmend nur eingeschränkt wiederverwenden lassen. Zudem sind viele dieser Sorten an bestimmte chemisch hergestellten Dünge- und Spritzmitteln angepaßt, die ebenfalls teuer eingekauft werden müssen.

Die Situation ist sehr dramatisch, denn die Souveränität aller Bauern ist ebenso gefährdet wie die Sortenvielfalt. Denn nur mit Hilfe der genetischen Vielfalt ist es möglich, Sorten zu züchten, die an regionale Besonderheiten angepaßt sind und selbst vermehrt werden können.

Mit großem Erfolg arbeiten die Züchter des Dottenfelderhofs seit Jahrzehnten an Alternativen:

Sie entwickeln sortenreines, samenunabhängiges und robustes Saatgut für den ökologischen Landbau. Dank ihrer Visionen, einer großen Portion Beharrlichkeit und jeder Menge Geduld züchteten sie Getreide- und Gemüsesorten, die besonders nahr- und schmackhaft sind. Ihre Arbeit ist so bemerkenswert, dass das Bundesministerium für Landwirtschaft sie schon 2002 mit dem „Bundesförderpreis Ökologischer Landbau“ auszeichnete.

In Hunderten kleiner Parzellen unter freiem Himmel, in Folientunneln und Gemüsegärten reift die wertvolle Saat heran. Nach durchschnittlich 10 bis 12 Jahren der Ernte und Qualifizierung wird sie vom Bundessortenamt als neue Sorte anerkannt. Dabei entstehen für eine einzige Sorte in der Regel Kosten in Höhe von mindestens 600.000 €. Danach kann unser Saatgut, von BäuerInnen und GärtnerInnen, wie jeher, als eigenes Kulturgut frei gesät werden.

Die Arbeit unserer Züchterinnen und Züchter findet derzeit unter denkbar ungünstigen Bedingungen statt. Drangvolle Enge und häufiges Hin- und Herziehen zwischen unzulänglichen Behelfsräumen in Containern bestimmt den Alltag und kostet wertvolle Zeit. Labore, Maschinen, Material, Büros und die kostbaren Saatgutlager gehören endlich unter ein sicheres Dach. Daher benötigen wir eine Saatguthalle, und zwar sehr dringend!

Die Kosten für den Bau dieser Saatguthalle betragen ca. 378.000 €. Davon können wir 60.000 € selbst aufbringen und erhoffen eine Förderung aus Stiftungen in Höhe von 75.000 €. Für die fehlenden 243.000 € zählen wir auf Sie!

Bitte unterstützen Sie die Züchter am Dottenfelderhof bei ihrer wertvollen Zukunftsaufgabe!