Pflanzenkunde mit Regina von Mackensen 

KW 38

  • Die Blattmetamorphose: immer stärkere Ausgestaltung bzw. Verfeinerung der Blattgestalt kündigt Blühimpuls an
  • Die Anordnung der Rosenblätter auf dem Spross: spiralförmig so, dass jedes sechste Blatt sich wieder genau über dem ersten befindet. Dabei kann die Spirale rechts- und / oder linksdrehend bei ein- und derselben Pflanze sein.
  • Die unterschiedlichen Blüten der Kürbispflanze sind leicht unterscheidbar: Staubblüten (männlich) und Fruchtblüten (weiblich). Die Kürbispflanze hat sehr zarte, feine, weiße Wurzeln.
  • Die Zaunrübe hat spiralförmige Ranken und jede Ranke weist einen Richtungswechsel auf.
  • Hahnenfußgewächse haben eine große Variabilität in der Anzahl der Blütenblätter.

 

Rungänge mit Martin v. Mackensen

Während der morgendlichen Rundgänge haben wir uns unter anderem die frisch auf den Dämmen ausgesäte und sprießende Zwischenfrucht näher angeschaut.

Hof-Führungen

KW 39

"Unsere dritte Woche war geprägt vom Kennenlernen der verschiedenen Arbeitsbereiche hier auf dem Hof. Jeden Tag gab es mindestens eine Führung. Und es gab überraschende Erkenntnisse und interessante Fragen:
Für wen plant man einen Kuhstall? Für die Tiere? Für die Menschen, die dort arbeiten? Nein, für den Mist!
Hat jemand gewusst, dass es Luzerne mit gelben Blüten gibt?
Was braucht man, um eine laute Schulklasse zum Zuhören zu bewegen? Stiefel und Katzen!
Wer oder was ist der Horst von Bad Vilbel? Und was hat er mit unserem Trinkwasser zu tun?
Was bedeutet die Veredelung für das Wesen eines Obstbaumes?"

Das Hornmistpräparat

KW 40

Die Woche stand ganz im Zeichen der Präparate. Am Michaelitag (29.09.) wurde das Hornmistpräparat für dieses Jahr hergestellt und vergraben.  

Im Innenhof wurden gemeinschaftlich in der Mitte der Hofgemeinschaft die Hörner befüllt.  

Über den Rest der Woche wurden dann auch fast alle Kompostpräparate, wie das Löwenzahnpräparat, vergraben.  

Es war eine spannende Woche, in der wir anfangen konnten uns in die Bedeutung der Präparate für die biologisch-dynamische Landwirtschaft einzufühlen und auch die Präparate als eine Arbeit in und aus der Gemeinschaft eines Hofes kennenzulernen. 

Herbstlich abgerundet wurde die Woche mit dem Apfelsaftmobil das einen Teil des Saftes der im Laden verkauft wird direkt am Hof presst und abfüllt. 

Botanik

KW 42

Präparatearbeit und Pflanzensoziologie

KW 43

Zu Beginn der Woche gab es einen Vortrag von Johannes Fetscher vom Demeter Forschungsring über Mulch im Gemüsebau, vor allem im Hinblick auf die Effekte auf das Bodenleben.

Ein großes Highlight war eine weitere Präparatearbeit, nämlich das Rühren vom Hornmistpräparat und das spätere Ausbringen auf den Flächen.

Außerdem bekamen wir die Woche über mehrere Unterrichtseinheiten über Pflanzensoziologie mit Christoph Vahle. Dabei lernten wir die verschiedenen Pflanzengesellschaften kennen und entdeckten einige direkt vor der Haustür. Wir sprachen über die Biotope der Dorf- und Hoflandschaften und schauten uns Möglichkeiten an, wo die Pflanzenvielfalt am Dottenfelderhof noch mehr gefördert werden könnte. 

Zum Schluss gab es noch Einblicke in die Besonderheiten und Zusammenhänge der Präparatepflanzen.

Elementen-Lehre

KW 44

Wir haben uns auch diese Woche mit sehr vielseitigen Themen auseinandergesetzt. Zum einen haben wir uns mit dem Astralleib beschäftigt, den Steiner in seinem Buch „Die Geheimwissenschaft im Umriss“ beschreibt. Zum anderen haben wir eine vergleichende Betrachtung der Blattverfärbungen und der Baumgestalten angestellt.

Besonders geprägt war diese Woche jedoch von den vier Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde.

An Bäumen haben wir deren Eigenschaften warm, feucht, trocken und kalt kennengelernt und in praktischen Anschauungsversuchen bestimmt, welche Eigenschaften in den jeweiligen Pflanzen dominieren. Begeistert hat uns vor allem die Betrachtung der Brennnessel, als eine der Pflanzen, die für die biodynamischen Kompostpräparate verwendet wird. Sie taucht an den Orten auf, wo Unordnung herrscht und wenn sie längere Zeit an einem Ort wächst, hinterlässt sie einen krümeligen wertvollen Boden. Ihr eckiger Stängel drückt etwas Trockenes aus, worin das Element Erde zu sehen ist und in ihren Härchen ist das Licht gegenwärtig. Wir haben letztlich festhalten können, dass sie eine starke Zentrierung in sich trägt und als „beherrschter Choleriker“ bezeichnet werden könnte.

Diese Art und Weise Pflanzen zu betrachten hat uns neue Perspektiven eröffnet und auch wenn wir nicht immer alles sofort nachvollziehen konnten, bereitet es viel Freude sich darauf einzulassen.